Der Doppelmotor von Marco Brauer

 Das Dornburger Treffen 2005 war für Melkus Fahrer nicht besonders interessant.
Nur Wenige hatten sich eingefunden und die meisten wären enttäuscht wieder abgereist,
wenn sie Marco Brauer nicht besucht hätten.
Dort gab es was für's Auge und auch für die Ohren!

Das gab es doch schon mal!  werden einige sagen.
Ja und nein. Die Idee des Doppelmotors wurde zumindest schon einmal, aber mit wenig Erfolg, realisiert. Der Dornburger hat sie wieder neu aufgegriffen.
Anstatt eines Zahnradzwischengetriebes verbindet er die Motore an beiden Enden und bringt ebenfalls auf beide Kurbelwellenenden Zahnriemenscheiben auf, die hinten über eine zentrale Welle die Kraft zum Getriebe ableiten, vorn lediglich der dynamischen Stabilisierung der Kurbelwellen dienen. An beiden Enden können Hilfsaggregate (Anlasser, Lichtmaschine) angebaut werden.
Der Nachteil: Die Motor-Getriebe-Einheit baut wesentlich länger als beim Original. Brauer mußte sich einige besondere Lösungen für das Fahrwerk und den Rahmen einfallen lassen.
Bleibt zu hoffen, dass das Gefährt bald auf die Straße kommt. Die Konfusion beim unbedarften Beobachter wäre riesig, zumal, wenn Brauer gleichzeitig sein Cabrio-Projekt verwirklicht.


Mittlerweile ist das Projekt verwirklicht. Das Auto kommt der Simulation ziemlich nahe.
Vielleicht gibt es auch bald ein paar Fotos.